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Grindelwald
Jungfrau Zeitung 09. September 2009
Spirituell, feinfühlig und nie langweilig
Rattlesnake Annie im Hotel Kreuz und Post
Still wurde es, als die Country-Sängerin Rattlesnake Annie zum ersten Song aufspielte. Den Kopf leicht über der Gitarre gebeugt und den Blick ins Publikum, zog die Amerikanerin die Besucher in ihren Bann.
«Ich selber habe gerne Country und liebe den Blues. Annie hat beides, also den Country-Blues», gab Martin Konzett, Chef vom Hotel Kreuz & Post in Grindelwald bekannt. Mit «Ladies and Gentleman all the way down from Tennessee USA The one and only Annie überliess er die Bühne Rattlesnake Annie. Mit einem Lächeln wurde das erste Stück angestimmt. Die Stücke erzählen von erlebten, gefühlten und spirituellen Erlebnissen. Mit viel «Gspüri» für die Zuhörer nahm Rattlesnake Annie diese mit in ihre musikalischen Klangwelten. «Cotton Field», «Work Song» oder «House» kamen an. Es wurde mitgesungen, zuerst leise dann immer intensiver. Genauso hatte sich das die Sängerin vorgestellt. Zufrieden schaute sie immer wieder auf ihren «Chor», quittierte den Applaus mit einem Lächeln. Spirituell wurde es, als Annie von ihrer Eingebung berichtete. Mit «Comanche» gab Annie ihre Empfindungen ohne Gitarre, nur mit Gesten wieder. Zwischendurch gab es ein hervorragendes Tapas-Buffet.
Die Ehemaligen der «Children of Grindelwald» unterstützen Annie gesanglich.
Fotos: Michael Schinnerling
Von Erlebtem und Erfühltem singt die amerikanische Sängerin.
Mother Mountain lässt grüssen
Annie hat feine Adern was ihre Umwelt angeht. Sie nimmt Stimmung auf, vertonte diese und schreibt dazu den passenden Text. So bei «Mother Mountain», das sie mit Ehemaligen des Chors «Children of Grindelwald» vortrug – wie schon mit ganz vielen Kindern überall auf dieser Welt. Annie kam, sah und siegte. «Ich komme immer wieder gerne nach Grindelwald zurück und geniesse meine Zeit hier», so Annie. Nach dem dritten Set verabschiedete sie sich mit «La Vie», einem Stück, das Annie noch im Mai dieses Jahres mit dem kürzlich verstorbenen Les Paul zusammen spielte. In diesem Moment standen alle auf und applaudierten. Ein ergreifender Abend ging zu Ende. Der Geist von Annie wird noch lange in den Köpfen der Gäste bleiben.
Annie ist immer wieder gerne im Gletscherdorf zu Gast.
Eine Hymne auf Grindelwald
Es war im Jahre 1988 als Martin Konzett nachts zu Annie ins Hotel gerufen wurde. Sie habe einen tollen Song geschrieben, den müsse sie Konzett vorsingen. Es war «Mother Mountain». Eine Hymne an Grindelwald. Doch das sollte noch nicht alles sein. Mit vielen Kindern aus Grindelwald wollte Annie das Lied singen. Es wurde in Grindelwalder Schulen gesucht und gefunden. Die «Children of Grindelwald» waren geboren. Zusammen mit Annie wurde das Stück auf CD aufgenommen. Nun wurden die ehemaligen Kinder eingeladen, das Stück noch einmal mit Annie zu singen. Diesem Wunsch wurde entsprochen und neun Ehemalige fanden den Weg ins Hotel Post und Kreuz. (ms)
Mode, Essen und Prominenz

Facettenreicher Abend im Restaurant Kreuz und Post in Grindelwald
Yvonne Zurbrügg
Heidi Burgener und Roland Liechti (vorne) freuten sich über die gelungenen Modepräsentation im Grindelwalder Kreuz und Post. Andrea Kölliker (hinten Mitte) und die Models aus ihrer Agentur zeigten vollen Einsatz um die Mode samt Accessoires ins beste Licht zu rücken.
Helena und Martin Konzett dachten sich für letzten Donnerstagabend einen ganz speziellen Anlass aus. Delikates Essen und prächtiger Wein wollten sie für einmal nicht als einzige Sinnverführer einsetzen. Mit der Veränderung in Heidi Burgeners Geschäft an der Dorfstrasse in Grindelwald kam die Idee mindestens terminlich völlig richtig. Unter dem neuen Boutique-Namen «Burgener Shoes + Fashion» nutzten Heidi und Ueli Burgener die Chance, ihr verändertes Konzept vorzustellen. Für die dazu passende Männermode sorgte Roland Liechti, der mit einer eleganten Auswahl aus dem roro-Sortiment vertreten war.
Catwalk im Speisesaal
Während eines Momentes durften sich die zahlreichen Gäste im Speisesaal zurücklehnen und Mode geniessen. Die Models der «all about events Modelagentur» in Interlaken präsentierten die Highlights der laufenden Wintersaison und zum Schluss was Herr und Frau Schweizer punkto Sommermode so erwartet. Die Farben Braun, Orange, Grün, Offwhite und Schwarz dominierten in der Wintermode. Bei den Schuhen zeigten sich die Damen – die Hosenbeine in die Stiefel gesteckt – erfrischend mutig, die Herren schlicht aber sehr elegant. Die Gastgeber Helena und Martin Konzett waren erfreut über den speziellen Abend: «Die Gästezahl hat uns darin bestärkt, noch öfters aus einem Fünf-Gäng-Menü einen richtigen Event zu kreieren.» Neben den vollständig besetzten Tischen, bleibt sicherlich auch noch zu erwähnen, dass mit Kurt und Paola Felix sowie Birgit Steinegger und einem 18-Punkte-GaultMillau-Koch aus dem Welschland auch Gäste von nationaler Prominenz den berauschenden Abend genossen haben.
Grindelwald | 05. Januar 2006
Medienmitteilung
Freiwillige CO2-Massnahmen in der Praxis
Hotels im Berner Oberland
weiterhin aktiv im Klimaschutz Steffisburg, 10. August 2006. Die 50 Hotels der Energiespargruppe berner
oberland hotels haben im vergangenen Jahr 530’000 Liter Heizölund 1’400 Tonnen CO 2 eingespart. 28 Hotels werden aus diesem Grund
mit dem offiziellen Label für freiwilligen Klimaschutz der Energie-
Agentur der Wirtschaft ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem Verband berner oberland hotels konnte die
Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) im Jahr 2000 die entsprechende
Energiespargruppe gründen. Mit dem Label werden nun diejenigen Betriebe
ausgezeichnet, welche den Energieverbrauch in jedem Jahr deutlich verringern
und sich somit auf dem Zielpfad befinden. Ziel der Gruppe ist es, den
Heizöl- und Stromverbrauch bis ins Jahr 2010 insgesamt um 16 Prozent zu
verringern.
Erfolg dank Verringerung der CO2-Emissionen 2005 hat sich der Heizölverbrauch und damit auch der CO2-Ausstoss um 19
Prozent verringert. Das Klimaschutzziel 2010 wird damit schon nach fünf
Jahren übertroffen. Die Verringerung des Stromverbrauches ist mit 2.6 Prozent
noch ungenügend und wird deshalb den Schwerpunkt zukünftiger Anstrengungen
bilden. Erzielte Verbrauchsminderungen ergaben sich primär
durch das Optimieren oder Ersetzen von technischen Anlagen. Zum Erfolg
beigetragen haben aber auch Sanierungsmassnahmen an Gebäuden oder
die Umstellung des Brennstoffs Heizöl auf Holz.
Weitere Hotel-Energiespargruppen der EnAW bestehen in den Städten Basel
und Zürich, im Berner Mittelland und in den Kantonen Luzern, Waadt
und Jura.
Mehr Informationen über
- wirtschaftliche Energiesparmassnahmen unter www.hotelpower.ch
- Energiespargruppen und die Organisation EnAW unter www.enaw.ch
Mit dem Label 2006/2007 ausgezeichnete Betriebe:
Hotel Baumgarten Aeschi, Hotel Schlössli Bönigen, Seehotel La Terasse
Bönigen, Hotel & Restaurant Seerose Faulensee, Hotel Arc-en-ciel Gstaad,
Hotel Bellary Grindelwald, Derby Hotel Grindelwald, Hotel Kreuz & Post
Grindelwald, Gesundheitszentrum Schönberg Gunten, Park Hotel Gunten,
Hotel Bären Guttannen, Hotel-Restaurant Hohlinden Höfen, Backbackers
Villa Sonnenhof Interlaken, Zentrum Artos Interlaken, Hotel Bernerhof Kandersteg,
Hotel Blümlisalp Kandersteg, Hotel Meielisalp Leissigen, Sporthotel
Bettelberg Lenk, Hotel Bären Wengen, Hotel Belvédère Wengen, Hotel
Edelweiss Wengen, Hotel Jungfraublick Wengen, Hotel Silberhorn Wengen,
Hotel Solbad Sigriswil, Strandhotel Belvédère Spiez, Parkhotel du Sauvage
Meiringen, Hotel Eiger Mürren, Eiger Guesthouse Mürren.
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