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Avenir Suisse

21. Februar 2017

Martin Konzett

Avenir Suisse sorgt sich um die Zukunft der Berggebiete. «Strukturwandel im Schweizer Berggebiet» heisst diese Strategie und macht gleich haufenweise Vorschläge, wie man die Gebiete retten kann. Das Problem ist altbekannt: Die Jungen ziehen von Berggebieten weg, die Alten bleiben zurück. Die Konsequenz: Hotels und Geschäfte bleiben geschlossen. Das ist leider auch in Grindelwald nicht anders. Viel Potenzial sieht die Denkfabrik bei Zweitwohnungsbesitzern. Berggemeinden müssen sie als Partner einbinden, schreiben die Verfasser. Es brauche neue Ansätze, um künftig Arbeitsplätze, Investitionen und Wirtschaftskraft im Berggebiet zu halten. «Am Ende sind es jedoch die Berggemeinden, ihre Einwohner und Unternehmer, die die Erneuerung der wirtschaftlichen Basis vorantreiben werden». Das V Bahnprojekt als Ganzes zeigt jedenfalls in diese Richtung und macht Mut weiterzumachen …